top of page

Die Geschichte von „Vohniana“ – Ausbilderin für Medizin und freiwillige Sanitäterin

  • Autorenbild: Oleksiy
    Oleksiy
  • vor 3 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Sie ist in der Realität des Krieges aufgewachsen.

Anna war 2014 zehn Jahre alt – damals begann ihr Weg, anderen zu helfen und sich für eine gemeinsame Sache einzusetzen. Zu dieser Zeit wurde ihr bewusst, dass das, was im Land geschah, auch sie und ihre Zukunft betraf.

Mit 13 Jahren entwickelte sie ein Interesse an Erster Hilfe und präklinischer Notfallversorgung. Später begann ihr Weg als Ausbilderin durch die Arbeit mit Jugendlichen, wo sie lernte, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern Menschen zu unterstützen und ihr Potenzial zu entfalten.

Mit 18 Jahren schloss sie sich den Hospitallers an.

Wie Anna selbst erzählt: „Ich sah in Pawlohrad ein Fahrzeug mit einem Aufkleber der Hospitallers. Damals war ich bereits ehrenamtlich tätig, und in diesem Moment wurde mir klar, dass ich dort gebraucht werden könnte.“

Es folgten Ausbildung, erste Rotationen, Einsätze in Medevac-Teams und schließlich der schrittweise Übergang zur Ausbilderin als natürliche Fortsetzung ihrer Erfahrung.

„Die größte Herausforderung während der Rotationen war die körperliche Belastung – die Arbeit mit Tragen sowie das Tragen, Verladen und Entladen von Verwundeten. Deshalb bereiten wir die Teilnehmenden unserer Kurse gezielt auf solche Bedingungen vor und legen bis heute großen Wert darauf.“

Heute ist „Vohniana“ eine Ausbilderin, die praktische Einsatzerfahrung mit der Ausbildung anderer verbindet. Für sie geht es um Verantwortung, kontinuierliche Weiterentwicklung und eine einfache Wahrheit: In der Medizin funktioniert nichts ohne Menschlichkeit, Disziplin und Teamarbeit.


Wie sie erklärt: „Die wichtigste Botschaft, die ich vermitteln möchte, ist, dass es nicht genügt, die Theorie gut zu kennen und medizinische Maßnahmen korrekt durchzuführen. Fehlen Menschlichkeit und Respekt gegenüber Kolleginnen und Kollegen, wird das zu Problemen im Team führen. Deshalb ist für mich die wichtigste Fähigkeit eine gute Kommunikation.“

Ihr Ansatz ist einfach – nicht abseits stehen, sondern handeln.

„Was mich immer wieder antreibt, ist der Gedanke, dass das, was ich tue, nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist und ich weiterhin andere ausbilden muss, solange ich die Möglichkeit dazu habe.“

Bitte unterstützt die Hospitallers weiterhin – eure Unterstützung ist für ihre Mission von entscheidender Bedeutung. Für jedes einzelne Leben! #Hospitallers #Paramedics #UkraineParamedics #HospitallersUkraine #HospitallersUK #HelpHospitallers #Ukraine #SupportUkraine #HelpUkraine #StandWithUkraine #HelpUkraineNow

 
 
 

Kommentare


bottom of page